Wir sind ein Startup Unternehmen, dass auf eine über 20-jährige Berufserfahrung in der internationalen Modebranche aufgebaut ist.

Das Modewerk München ist Mitte 2018 von Alrun Zimmermann ins Leben gerufen worden. Noch stehen wir ganz am Anfang, doch die ersten großen Meilensteine sind erreicht. Die Infrastruktur steht, unsere schönen und funktionalen Räumlichkeiten sind als Coworking Space jedem Kunden in flexiblen Formaten, zugängig. Die Online-Plattform ist nun so weit entwickelt, dass sie nicht nur als Informations- und Buchungsplattform unseren Kunden zur Verfügung steht, sondern auch als Vertriebsplattform für Events, Jobs und Produkte in wenigen Klicks ausgebaut werden kann.

In den nächsten Schritten freuen wir uns, unser Netzwerk von Freelancern und kleinen Unternehmen sowie die fleißigen Helfer mit viel Tatendrang und Ideen zu integrieren, die Fäden zur Industrie zu spannen und so das Angebot progressiv auf- und auszubauen.

Mit dem Modewerk München, wollte ich ein ganzheitliches Konzept schaffen, in welches ich die Quintessenz meiner sehr vielseitigen Branchenerfahrung, aus Wien, Paris, Shanghai und München mit einfließen lassen kann. Ich wollte, dass mein gesammeltes Know- How von Modemarken unterschiedlichster Strukturen, Segmente, Märkte und die Erfahrung mit allen Stufen der Wertschöpfungskette, wieder in einem Gesamtkonzept zusammentrifft.

Meine persönliche Leidenschaft in der Mode, gilt den französischen Modehäusern, die Kreativität, handwerkliches Können und industrielle Produktion, Tradition und Innovation, gleichermaßen unter einem Dach vereinigen und so die Dienstleistungen von lokalen Mikrounternehmen als auch globalen Produktions- und Vertriebsstrukturen, in ihren Unternehmenskonzepten mit einbinden.

Alrun Zimmermann

Das Modewerk München versteht sich als lokales Hands-on Startup Unternehmen, das Jungunternehmer und Freischaffende unterstützt, ganz gleich in welchem Planungsabschnitt, Produktionsformat oder welchem Teil der Lieferkette sie sich befinden.



Share Economy

Es gibt schon eine Menge an Coworking Lösungen. Während in vielen Berufen ein Schreibtisch ausreicht, brauchten Modedesigner Techniker und Kreativschaffende viel mehr Fläche und Arbeitsmaterial, um Konzepte, Muster und Produkte zu entwickeln.

Shared Space

Wer keinen Modedesigner kennt, der nicht zu Beginn der Karriere auf dem Fußboden die Kollektion zugeschnitten oder seine Stoffmuster unterm Bett gelagert hat, hat noch nie wirklich in der Mode gearbeitet. Um sich weiter entwickeln zu können, braucht es professionelle Arbeitsräume, für großflächige Arbeiten, für Vertriebsgespräche, für spezielle Maschinen oder um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Die Coworking Lösungen im Modewerk München, sind speziell für diese Startphasen geschaffen, bieten aber gleichermaßen auch ein Zuhause, für frisch zugezogene oder Reisende.


Shared Cost

Das Ressourcenproblem von selbständigen Jungdesignern und Modestartups ist chronisch; es geht von London über Paris, nach New York. Dabei liegt es weniger daran, dass Modedesigner grundsätzlich ’brotlose Künstler' sind. Es liegt vielmehr daran, dass oft ein Einzelner, auf einen Schlag zu einem produzierenden Unternehmen wird, mit einer sehr hohen Frequenz an Produktentwicklung. Neben den gängigen Themen der Unternehmensgründung, kommt die Entwicklung der Kollektionen, die Organisation der Produktion und der Aufbau des Vertriebsnetzwerks hinzu. Saison für Saison gilt es finanziell für Stoffe, Messestände, Produktionsstätten und andere Ressourcen in Vorleistung zu gehen, um neue Kollektion und den Aufbau der Marke zu finanzieren.

Fläche in Großstätten ist teuer, Maschinen, Wartung, professionelles Arbeitsmaterial und Mitarbeiter sind teuer. Wenn man bedenkt, dass die einzelnen Maschinen und eine Vielzahl an Ressourcen letztlich nur wenge Tage pro Monat genutzt werden, liegt es auf der Hand, dass Share Economy ein nachhaltiger Lösungsweg zur Kostenoptimierung von Startups ist. Im Modewerk München sehen wir die Möglichkeit, dass über die Bereitstellung von professionellen Ressourcen mit temporärem Zugang, der gestalterische Spielraum von Modestartups erhöht und so gleichzeitig die Investitionskosten gesenkt werden können.


Shared Information

Selbständige Jungdesigner können oft nicht die Produktion nach Fernost geben, weil die Stückzahlen, für die meisten Produktionsstätten einfach zu gering sind. Das Auftragsmanagement und die Logistik ist zu aufwendig und kostspielig, was die günstigen Arbeitskosten wieder zunichtemacht. Vor Ort haben sie es ebenfalls schwer, weil es in Deutschland kaum mehr Infrastruktur an kleinen Unternehmen und Zulieferern gibt.

Der große Trend der Individualisierung, der eigentlich gute Vertriebskonditionen für Jungdesigner schafft, wird meist durch mangelnde Infrastruktur und spärliche Informationsnetzwerke wieder zunichte gemacht.

An dieser Stelle sehen wir im Modewerk München, die Notwendigkeit einer Netzwerkbildung in Bezug auf die lokale Supply-Chain, welche die lokale Zusammenarbeit von Freischaffenden und Mikrounternehmen stärkt. Der eine braucht, Design, der nächste sucht Techniker, Gradierung, Textilhersteller, Produktion oder Unterstützung für den Betriebsaufbau, die Vermarktung und das Marketing. Durch die Vernetzung soll der Informationsfluss und die gegenseitige Auftragssituation verbessert werden.
Auch mittelständische Unternehmen können, für temporäre Dienstleistungen oder kleinere Sonderkollektionen, bei denen es sich zeitlich und finanziell nicht lohnt, sie im Ausland herzustellen, bei uns eine Anlaufstelle finden.


DuSie & B2B

Wir haben uns natürlich die Frage gestellt: wie positionieren wir uns. Welcher Ton soll getroffen und welche Ansprache soll gewählt werden, wenn über die Website mit einer jungen Zielgruppe und gleichzeitig mit etablierten Unternehmen kommuniziert wird.

Auch wenn es der einen oder dem anderen ungewöhnlich erscheinen mag: wir haben uns trotz B2B Sektor, aus unterschiedlichen Gründen, für ein großes und respektables Du entschieden.

In der ‚Gründer und Startup Szene‘ wird das Du gepflegt, wir sprechen schwerpunktmäßig eine junge Zielgruppe an und wir machen uns für familiäre Werte stark, wie Zusammenhalt und Unterstützung. Auch sind wir vom 'Münchner Du' umgeben und 'international affin' d.h. im englischsprachigen und multikulturellen Ambiente ist die persönliche Ansprache, mehr präsent.

Jeder ist frei uns das Hamburger Sie anzubieten. Auch externe Partner und hohe geladene Gäste werden wir -wenn persönlich nicht anders gewünscht-Siezen.


B2B & B2C

Die Zielgruppe die wir ansprechen sind junge Startups, Freelancer und Jungunternehmen im professionellen Bereich der Modebranche. D.h. wir sind standartmäßig eine B2B Geschäftsplattform.

Nun sind aber diejenigen, die sich noch in der Reflexions-, Orientierungs- oder Planungsphase befinden und den Gang zum Finanzamt und Gewerbeamt noch nicht gegangen sind, rein rechtlich Endverbraucher. Hierzu gehören auch Studenten und Angestellte aus der Modebranche.

Damit das Modewerk München für alle offen steht, die sich in diesen Berufszweig weiterentwickeln möchten, haben wir eine Hintertür in unsere BtoB Website eingebaut mit der Möglichkeit, ein Endverbraucherkonto mit den persönlichen Daten zu erstellen.
Damit wir unsere Website technisch an die rechtlichen Voraussetzungen anpassen können, benötigt es eine ganze Menge an Entwicklungsarbeit, die derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Wir weisen darauf hin, dass es anfänglich noch zu technischen Überschneidungen kommen kann. Wer als Endverbraucher, damit nicht einverstanden ist, dass Standartmäßig die Website als Businessplattform angezeigt wird, kann die Website ausschließlich zur Orientierung, Anfragen und Reservierung für einen Vertragsabschluss vor Ort nutzen.